Wie es begann
"Radmarathon? Was ist denn das?"
"Na so 200-300 km Radfahren."
"In wieviel Tagen?"
"Hintereinander weg! Was sonst."
"Das ist doch was für Verrückte. Das geht doch gar nicht....."
So oder so ähnlich war meine erste Reaktion als mein "Fahrrad-Freund" Peter mir das erste Mal
von seinen Radmarathons erzählt hat. Mein Interesse war schnell geweckt und so mußte Peter bei
nächster Gelegenheit mehr erzählen.
"Was ist das denn, die Vätternrundan? Hast Du es geschafft? Kann da jeder
teilnehmen?..."
Es hatte nicht lange gedauert und in mir reifte der Gedanke, daß man es ja auch mal versuchen könnte.
Im nächstes Jahr, 1997 wollte ich dann auch mitmachen. Wahnsinn! Das war eine sagenhafte Herausforderung.
Bisher war ich noch nie mehr als 100 km hintereinander weg gefahren. Und jetzt wollte ich 300 km schaffen.
"Der Start ist nachts und man fährt bis zum nächsten Nachmittag"
, hatte Peter erzählt.
Bis dahin war das Rad für mich mehr ein Verkehrsmittel gewesen. Einen Führerschein hatte ich nicht
und deshalb bin ich fast das ganze Jahr mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Aber so eine Tour war etwas Neues.
Nun ging das Trainieren los. Meine Jeans, mit der ich bis dato immer radgefahren war, wurde gegen eine
Radhose mit Einlage ausgetauscht. Ein neues Rad wurde gekauft und "getunt". Und jedes Wochenende
habe ich meine zusätzlichen Runden gedreht. Keine großen Touren, auch nicht schnell, aber mit
Ausdauer.
Bevor wir nun zu meiner Lieblingstrainingsrunde um die Müritz
wechseln, könnt Ihr auch noch einen Blick auf mein Rad
werfen.